Kletterseil

Bei einer Bergtour oder aber an der Kletterwand gehört ein Kletterseil zur Grundausstattung dazu. Jeder Bergsteiger sollte über mindestens ein Kletterseil verfügen und es unbedingt auch nutzen. Natürlich ist ein Seil nicht wie jedes andere Seil. Jedes Kletterseil muss entsprechende Anforderungen erfüllen und auf die Begebenheiten angepasst werden. Zuerst einmal gibt es im Fachhandel unterschiedliche Längen. Ob 40m, 50m, 60m  oder eine andere Länge, wichtig ist, dass das Kletterseil entsprechend auf den Kletterer abgestimmt ist. Hier muss einiges beachtet werden.

Die unterschiedlichen Kletterseile im Vergleich

Zuerst einmal wären hier die dynamischen Seile zu erwähnen. Diese sind dehnbar und können die Energie bei einem Sturz in die Tiefe aufnehmen und so dem Bergsteiger ein unsanfter Aufprall bzw. der Fangstoß erspart bleibt. Hierzu zählen die unterschiedlichen Modelle der Zwillingsseile oder Einfachseile, alternativ rechnet man auch noch die Halbseile dazu. Die statischen oder Statik-Kletterseile dehnen sich nicht so sehr aus und werden überwiegend als Fixseile verwendet. Einsatzgebiete wären hier Hochseilgärten oder aber auch in der Bergrettung.

Der Aufbau eines Kletterseils

Früher wurde das Kletterseil aus Hanf gefertigt, doch dies war nicht sehr stabil und es passierten durch Abrisse viele Unfälle. Das Kletterseil der neuesten Generation wird aus Polyamid, einem Kunststoff hergestellt, der im Inneren eine Kernmantelkonstruktion aufweist. Dieser Kern ist aus Fasern, die geflochten und ummantelt wurden. Der Kern im Kletterseil ist für die Reißfestigkeit verantwortlich und wird in Normen der UIAA angegeben. Je nach Norm werden die Kletterseile in die Halb-, Zwillings-, oder Einfachseile eingeteilt.
Vor dem Kauf sollte man sich umfassend beraten lassen oder im Internet informieren, damit man auch die geeigneten Kletterseile findet und kaufen kann. Die Auswahl ist hier riesig und man findet auf jeden Fall das passende Kletterseil für seine Bedürfnisse.

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